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Ausstellungsprojekt
‚Nimm Dir Zeit für die Zeit’
In
spielerischer, leicht zugänglicher Weise richtet die
Kooperation des Maschinenbauers
und Fach-Hochschulprofessors Dipl.-Ing. Horst Langer mit dem
Paderborner Künstler Manfred
Webel das Augenmerk auf ein Kernthema unserer Gesellschaft. Sie fragt:
„Was
ist Zeit?“, „Wie gehen wir mit Zeit um?“ und
„Wie stellen wir Zeit dar?“.
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Eine
typische Ausstellungsstation mit einem künstlerischen Wandrelief aus
Aluminium im Holzkasten, dem Bahnwärterhäusle, einer Uhr in
traditioneller Kuckucksuhren-Bauweise aus der Sammlung Horst Langer und
einer von uns beiden entwickelten nichtlinear zeitanzeigenden Uhr mit
einer informativen Texttafel über Zeitwahrnehmung
Foto: Manfred Webel
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Der
Ausstellungstitel fordert zum mußevollen Betrachten
des Phänomens Zeit auf. Dabei
dienen die gezeigten Uhren,
Kunstwerke und Zeitobjekte als
sinnlicher Brückenschlag
zum Erleben von Zeit. Einige
Informationstafeln runden das
Gesamtbild ab, stellen sie doch
ergänzend die künstlerischen
Hintergründe dar, erläutern
die technischen Innovationen, die
in mehrere Gebrauchsmuster münden
und machen die
Dynamik deutlich, die dieses
einzigartige Synergie-Projekt
freisetzt. |
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In der
verschiedenen Vitrinen begegnen sich Konzeptkunst und besondere alte Uhren
hautnah
Foto: Manfred Webel
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An
die sechzig Objekte umfasst die Ausstellung, wobei
sich erstens Uhren aus der
Sammlung Professor Langers,
zweitens Kunstwerke von Manfred
Webel und drittens
nichtlineare Zeitobjekte in etwa
die Waage halten. Absolutes
Highlight der Ausstellung ist
eine 2,50 Meter hohe Turmuhr,
in der in gut zweijähriger
Zusammenarbeit mit 50 Studenten
der Fachhochschule Bielefeld
unterschiedlichste Zeitdarstellungen verdichtet sind.
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Wandrelief bewegt,
Pendule, Holzstele Strapsseele
Foto: Manfred Webel
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Nutzen
sie die Vorteile eines solchen Ausstellungsvorhabens,
mit dem sie drei Zielgruppen erreichen:
Uhrenbegeisterte,
Kunstinteressierte und allgemein
vom Faktor Zeit
faszinierte Menschen.
Die durch die Ausstellung dokumentierte
außergewöhnliche Verflechtung von innovativer moderner
Kunst mit traditioneller Technik
führt zu einem
grundlegenden Neuansatz von
Zeitdarstellung und
führt Ausstellungsbesuchern
beispielhaft den möglichen Erfolg mutiger ‚Cross-over’ Konzepte vor.
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Zwei Wanduhren wie
sie unterschiedlicher nicht sein könnten, die human-Uhr
Acryl-Messing und Kuckucks-Wachtel-Uhr Foto: Manfred Webel
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Diese
beispielhafte Begegnung von Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft
regt zur Nachahmung an.
Die Ausstellung ermöglicht
unterschiedlichsten
Menschen einen leichten Zugang,
wobei sie gleichzeitig zur
Auseinandersetzung mit philosophischen
und
wissenschaftlichen Fragen
geleitet.
Die
Ausstellung ist ein abwechslungsreicher sinnlicher
Hochgenuss und macht einfach Spaß. |
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Über dreihundert
Gäste lauschen gebannt dem Vortrag von Prof. Horst Langer und mir, Foto:
Andreas Zobe |
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Sonnenuhren werden
in einem Acrylglasrohr gezeigt,
Foto: Manfred Webel |