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Mit dem Traum von Horst Langer  fing alles an: Ein etwa 100 Jahre altes Kirchturmuhrwerk, das    auf seinem Balkon funktionsfähig installiert war, sollte für eine große  Künstleruhr genutzt werden. Diese  in Projekten mit Studenten und Professoren-Kollegen zu erarbeitende Uhr sollte  zum Wahrzeichen der Fachhochschule Bielefeld werden.

Um es vorweg zu nehmen: als faszinierende Verbindung von Technik und Kunst steht sie heute im Foyer der FH und wird regelmäßig als Treffpunkt genutzt und als Vorzeigeobjekt gepriesen.

Doch vorher ist viel Schweiß geflossen. Verschieden Studentengruppen haben nicht nur das gesamte Uhrwerk dokumentiert, zerlegt, und restaurier t, sondern auch das sich nach oben verjüngende quaderförmige Trägergestell für das Uhrwerk und die vier verschiedenen Ansichten der Uhr konstruiert und gebaut.

links Monduhr, rechts human-Uhr, Foto: Andreas Zobe
Vom Uhrwerk zweigt ein vierfaches Kegelradverteilergetriebe zu den vier verschiedenen Uhrenseiten ab. Gemeinsam  mit Horst Langer wurden verschiedene Getriebe für die nichtlinearen Zifferblätter entwickelt. Anfangs wurde der Antrieb durch die alten Gewichte aus der Kirchturmuhr außerhalb der Uhr gewährleistet. Heute sind die Gewichte zugunsten des einfacheren Transportes innerhalb der Uhr.
links floral-Uhr mit Wochenanzeige, rechts comun-Uhr, Foto: Andreas Zobe