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Die Bedarfslage:

Organisatorischer Rahmen
1. welche Zielgruppe in der Einrichtung und der Gesellschaft wird angesprochen?
2. Wie groß kann und soll die Gruppe sein?
3.
4. In welchem Zeitraum ist die Durchführung besonders günstig, gibt es bestimmte inhouse Veranstaltungen, die damit verknüpft werden sollen?
5. Welche eigenen Mittel stehen zur Verfügung
6. Welche Räume, Außenflächen können genutzt werden?

Inhaltliche Ausrichtung
1. Welche künstlerischen, didaktischen, gesellschaftlichen Ziele werden verfolgt?
2. Was sollen die Jugendlichen erleben, erlernen, entwickeln?
3. Welche Sozialformen sind dafür sinnvoll?
4. Welche Botschaft wird wo, wie lange, womit, von wem, wie transportiert?

 

 

Konzepterstellung: das Konzept klärt die Ziele und Möglichkeiten und schafft eine Grundlage für die schrittweise Zusammenarbeit. Nicht zuletzt dient es auch der Finanzierung.

Konzeptbausteine
1. Das Konzept enthält alle wichtigen Daten und Fakten des geplanten Projektes: wer mit wem was wann wo vorhat.
2. Im Mittelpunkt steht jedoch die eindringliche Darstellung der Idee und die damit verbundenen Ziele und Bedarfe.
3. Eine Wochen- bzw. Tagesplanung projektiert die Abläufe grob.
4. Die Kalkulation macht Selbstkosten und zu akquirierende Gelder transparent
5. Detailliert wird der Nutzen für Partner und Sponsoren dargestellt.
6. Der Anhang erläutert die Kompetenzen der Beteiligten mit beiliegender Pressemappe , Künstlerbiografie und Referenzen.
7. Abbildungen eines dreidimensionalen Modells machen sichtbar, was geplant ist und ermöglichen die verständliche Darstellung des Projektvorhabens.

 

 

Finanzierungshilfe: die Finanzierung sämtlicher Projekte und Kooperationen stellt Institutionen aber auch private Träger oft vor unüberwindlich scheinende Hürden. Damit die Akquise von Geldern nicht zum Frust wird, sondern im besten Fall sogar vor Ort Partner für die Zukunft generiert, gibt es erfolgreich erprobte Modelle.

Eigenanteil
Grundsätzlich soll jede Einrichtung  vorab einen Eigenanteil in Höhe von 10 bis 20 % der Gesamtkosten finanzieren. Damit ist im Regelfall die Erarbeitung einer Projektidee und die Konzepterstellung abgedeckt, so dass Erfolgs versprechend akquiriert werden kann.

Akquise von Geldern
Auf Basis bereits bestehender Kontakte und Kooperationen der Einrichtung werden daraufhin Partner für das Projekt gesucht. Mit einem Modell der zu realisierenden Werke und dem Konzept in Form einer kleinen Broschüre können dann potenzielle Partner gesucht und Gelder beantragt werden.

 

 

Durchführung: die theoretische und praktische Arbeit mit den Jugendlichen steht im Mittelpunkt der Durchführung. Anfangs lernen sie den Künstler und seine Fähigkeiten mit Blick auf die Projektziele kennen. Danach werden sie unmittelbar mit der Projektidee in der Form konfrontiert, dass sie selbst deren Sinn und Bedeutung entwickeln.

Während des Projektes
Neben der Arbeit mit den Jugendlichen wird im Verlauf des Projektes intensiv mit allen Anspruchsgruppen Kontakt gehalten, die für das Gelingen wichtig sind. Das sind die Eltern, das Schulkollegium, Gruppierungen vor Ort oder die Sponsoren.

Projektveröffentlichung
Die Jugendlichen erarbeiten abschließend eine Präsentation in Wort und Bild.

Pressekonferenz
Abschließend stellen die Jugendlichen das Projekt den Medien selbständig vor.

 

 

Nachbereitung

Die Nachbereitung von Projekten wird leider meistens vernachlässigt. Dabei bietet sie große Chancen für eine nachhaltige Nutzung der Projektergebnisse. Die Nachbereitung dient insofern der Verstetigung der gewonnenen Erfahrungen, Methodiken, Verhaltensweisen und Kooperationen.

Auflagenobjekt

Insbesondere bei Skulpturenprojekten lassen sich meist Einzelobjekte ableiten, die dazu dienen, die Einrichtung stellvertretend darzustellen. Diese Auflagenobjekte sollen gemeinsam entwickelt werden. Dabei kommt es nicht nur auf einen Identitätsstiftenden Entwurf an, sondern auch auf die langfristige Sicherung der Fertigung. Noch wesentlicher ist die Beantwortung der Frage, wie diese Objekte genutzt werden können. Bieten sie sich als Ergänzung des Logos an, können sie verkauft werden, wie helfen sie, Bindungen an die Einrichtung zu vertiefen oder neue Kontakte zu knüpfen, wie können sie insgesamt aufmerksamkeitsstark eingesetzt werden.

 

 

Dokumentation

Grundlage für einen langfristigen Nutzen des Projektes ist die Dokumentation. In ihr vereinen sich die Darstellung dessen, was man machen wollte und gemacht hat, mit der reflektierten und zukunftsweisenden Auseinandersetzung mit den Zielen und Werten, die ein Projekt erreichen bzw. vermitteln wollte .

Dokumentationsbausteine
1. Die Dokumentation stellt Ziele und Aufgaben des Projektes dar.
2. Das Projekt wird sinnlich erlebbar, alle wichtigen Akteure sind zu sehen.
3. Der Ablauf wird reich bebildert gezeigt.
4. Die Projektplanung wird transparent.
5. Die Kooperationspartner werden vorgestellt.
6. Die Projektergebnisse werden sichtbar gemacht.

7. Das Projekt wird reflektiert.

Nutzen der Dokumentation: im besten Fall dient die Dokumentation der Entwicklung neuer Projekte und ermöglicht die strukturierte Planung und Durchführung dieser.