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Pilot Düsseldorf
Pressestimmen

 

 

Bildungskette ist ein Kunstprojekt von Schülern an Gymnasien. Ziel ist die Errichtung dauerhafter Praktikums-Partnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen.

 

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Mitwirkende des Pilotprojektes am St. Ursula-Gymnasiums Düsseldorf; Foto: Michael Jäger

 

 

 

Von Schülern mit dem Paderborner Künstler Manfred Webel geschaffene Einzelfiguren bilden eine lückenlose Kette (= Bildungskette). Damit werden Praktikumsplätze bei Unternehmen geworben. Moderiert durch die Düsseldorfer Agentur Heithausen&Behler entstehen daraufhin schriftliche Vereinbarungen zwischen Schulen und diesen Unternehmen zur Zusammenarbeit.

   

Als mittelständische Full-Service-Werbeagentur legt Heithausen & Behler höchsten Wert auf gut ausgebildetes Personal. "Der Erfolg hängt von den Menschen ab, den Nachwuchs zu fördern ist mir daher ein wichtiges Anliegen." so Inhaberin Angela Behler
     

 

  M. Webel mit Angela Behler Foto: Michael Jäger

Künstlerische Herleitung

Der Paderborner Künstler Manfred Webel möchte einen Beitrag für ein menschliches Miteinander leisten. Folgerichtig entwickelt er Skulpturen, die unmittelbar Kommunikation herstellen.  Bereits 1999 entstand die erste lückenlose Figurenkette bei der jede Figur aus der vorhergehenden entspringt. Und: so wie die Figuren miteinander Kontakt haben, können das auch deren 'User'.

Auf diesen Prinzipien beruht die Bildungskette.

    Webel stellt Vorbilder aus der jüngeren Kunstgeschichte vor
Foto: Michael Jäger

 

 

 

Entwurfsphase

„Zeichne mir eine Form und ich sage dir, wer du bist“. Getreu dieser Aussage des Künstlers soll zunächst jeder seine gute, stimmige Form erfinden, ohne sich mit dem Nachbarn zu verständigen. Das Formwahl und Strichführung Ausdruck der Persönlichkeit sind, lässt sich direkt ablesen. Einigen fällt es schwer, den Anfang zu finden, andere wollen alles perfekt machen und für Nicht-Künstler ist es sehr ungewohnt konsequent an einer Form zu feilen, bis sie steht. Spannend!

 
    Der Projektplan erläutert die einzelnen Schritte
Foto: Michael Jäger

 

 

 

Diskussionen

Richtig aufregend stellt sich die Abstimmung mit den Nachbarn und deren Formen dar. Zunächst können Formen aneinander zu reihen, die in eine Formenfamilie gehören. Weiche, anpassungsfähige Formen kommen so zusammen oder scharf konturierte und eckige.

 
    Entwürfe werden gemeinsam diskutiert
Foto: Michael Jäger

 

 

 

 

 

 

Schablonen

Bei der Übertragung in die Zielgröße von 60 cm Höhe und etwa 40 cm Breite zeige sich, dass es gar nicht so schwer ist, zueinander zu finden, wobei sich viele Formen bei diesem Prozess wandeln. Manfred Webel berichtet, dass dieses Phänomen auch in seiner Werkstatt regelmäßig deutlich wird: man feilt lange aa den Vorzeichnungen und den Modellen zu einer Skulptur, bei der Ausführung des endgültigen Formates fügt sich dann oft alles ganz organisch.

 
    Die Abstimmung an der Nahtstelle ist nicht immer einfach
Foto: Michael Jäger

 

 

 

 

Sägen + schleifen

„Ritze, ratze...“, wie schon Karl Valentin sagte: „Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit“, das kann hier hautnah erlebt werden. Wobei auch hier die unterschiedlichen Charaktere zum Vorschein kommen, die Genauen, die Generösen, die Unentschlossenen...

 
    Schleifen einer Figur
Foto: Michael Jäger

 

 

 

 

Bemalen

Neben dem Farbspektrums gelb-orange-rot als Reminiszenz an die Werke Manfred Webels sind folgende Regeln für die Bemalung sinnvoll. Jede Form sollte einheitlich bemalt werden, Symbole, Zeichen und symmetrische Muster und Ornamente sollten ausgeschlossen sein. So kann eine spannungsreiche Formenkette entstehen, die als Ganzes erlebbar ist und dennoch aus faszinierenden Einzelwerken besteht.

 
    Grundieren einer Figur
Foto: Michael Jäger

 

 

 

Öffentliche Präsentation

Für alle Beteiligten bildet die Ausstellung der Projektergebnisse an einem angemessenen Ort den Höhepunkt. Hier begegnen sich die mitwirkenden Unternehmen, hier informieren die Schülerinnen und Schüler auf der Pressekonferenz die Medien, hier zeigen die Projektpartner, welche Ausbildungsmöglichkeiten bestehen.

 
    Ausstellung im Hilton-Hotel Düsseldorf
Foto: Michael Jäger

 

Partner des Projektes  

 

 

 

Die Firma GERSTAECKER unterstützt das Projekt an allen Standorten in NRW ideell und finanziell.

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