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human being - being human
Ein Kunstprojekt von Schülerinnen und
Schülern der Jahrgangsstufe 12 der
Gesamtschule Paderborn-Elsen
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Ein erster Entwurf
aus Papier, Foto: Manfred Webel
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Das Thema 'human being - being human' war
offen und breit darauf hin angelegt, innere Zustände des Menschseins
darzustellen, die im besten Fall direkt aus der Erlebenswirklichkeit der
Jugendlichen stammen. Als Beispiele seien hier der Umgang mit
überschüssiger Kraft, das sich Verschließen, wenn man Probleme hat, der
aufrechte Gang (im übertragenen Sinne), die Erprobung neuer Bindungen usw.
genannt.
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Der Übertrag vom
Papiermodell auf das Blech etwa im Massstab 1 : 5, Foto: Manfred Webel
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Im Rahmen dieser offenen Themenstellung sollten aus
Aluminiumblechen Skulpturen gefertigt werden, was zu einer intensiven
Auseinandersetzung mit Fläche, Körper und Raum als reduzierten
gestalterischen Mitteln herausforderte - eine kreative, individuell
thematische Übersetzungsleistung von der Fläche in den Raum war gefragt.
Dabei forderte nicht zuletzt die Widerstandsfähigkeit des Materials Geduld,
Technik und Kooperation.
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Das Ausägen
mit der Stichsäge erfordert Konzentration, Foto: Manfred Webel
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Die Durchführung des Projektes 'human
being - being human' ermöglichte eigenständiges und kooperatives Lernen,
wobei emotionale Prozesse und ein intensives Durchdenken nicht durch den
üblichen Dreiviertelstundentakt getrübt
bzw. unterbrochen wurden. Das Erleben gestalterischer Prozesse war verbunden
mit einer verstärkten Selbstwahrnehmung und Selbstreflexion.
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Entgraten der
Kanten, Foto: Frank Dunschen
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Die Arbeitgruppen, die aus zwei Personen
bestanden, entwickelten zunächst Form-Ideen. Diese wurden gezeichnet und die
jeweils besten wurden ausgewählt,
formal verdichtet und dann
aus Aluminiumfolie ausgeschnitten, um damit experimentieren zu können.
Danach wurden die Formen aus zwei Millimeter starkem, circa 1 m² großen
Aluminiumtafeln mit Stichsägen ausgesägt. Nach
dem Aussägen wurden die Kanten von Hand entgratet und grob geschliffen. Um
eine angemessene Oberflache zu schaffen, mussten die noch flächigen Objekte
mit diversen Bürsten und Schleiftellern geschliffen und poliert werden.
Danach wurden sie in die dritte Dimension gebogen.
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Anstrengendes
Biegen in die gewünschte
Form,
Foto: Frank Dunschen
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| „...Größere
Projekte, Ideen, Reformen usw. können nur durchgestzt und verwirklicht
werden, wenn möglichst viele Menschen dies unterstützen und dabei
mitwirken...Sollten die Aktiven nicht voll hinter der Idee stehen, wird es
nur schwer gelingen bestimmte Dinge zu erreichen, denn diejenigen, die an
den alten Strukturen festhalten, behindern das Fortkommen der Anderen...je
mehr Menschen sich gemeinsam für eine Richtung entscheiden, desto eher
ist Bewegung und Veränderung möglich. Ich möchte alle motivieren,
zu ihren Ideen und Wünschen zu stehen und sich für diese
einzusetzen."
Sophie Bitzan |
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Sophie
Bitzan: „Get up stand up", 135x65x40 cm, Foto: Frank Dunschen
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„....aus möglichst einfachen zweidimensionalen Formen etwas zu
schaffen, was im Raum seine Wirkung erzielt. Spiralen sind Formen, die wir
in allen Lebensbereichen wiederfinden...in meiner Arbeit wirken Kraft und
Ordnung, sodass es zu einer Art dynamischem Gleichgewicht kommt..."
Thomas Vössing
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Thomas
Vössing „Spiralität des Lebens", 70 x 130 x 117 cm, Foto: Frank
Dunschen
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„Mein Kunstwerk befasst sich mit dem Menschen und seinem Charakter, der
mehrere Wesenszüge aufweist... und kann sich bis zum Tod des Menschen
weiter entwickeln, da er nie vollständig ausgeprägt ist..."
Mirsade Vrankaj
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Mirsade
Vrankaj: „Der Mensch und seine vielen Seiten", 83 x 122 x 75
cm, Foto: Frank Dunschen
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„...Die Grundlagen des Menschen werden in der Zeit vor, aber auch
während der Geburt gelegt...diese Zeiten haben erheblichen Einfluß auf das
spätere Leben...Der im Mutterleib Heranwachsende ist von einer Vielzahl von
Faktoren umgeben...Diese wirken auf ihn und
formen ihn...Später lässt sich kaum noch unterscheiden, was Natur ist und
was sich durch Einflüsse von außen entwickelt hat, gar, ob es überhaupt
eine menschliche Natur gibt...obwohl schon lange geforscht wird,...ist vor
allem die geistige Entwicklung des Menschen in weiten Gebieten eine
Grauzone."
Hannes Hagen
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Hannes
Hagen: „Next Generation", 100 x 100 x
20 cm, Foto: Frank Dunschen
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„Unser Kunstwerk ist eine Komposition aus männlichen und weiblichen
Symbolen. Es soll das Zusammenleben der zwei Geschlechter wiederspiegeln,
sowie die Gegensätze, die Gemeinsamkeiten und die Konflikte..."
Laura Schäfer und Alexander Neumann
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Laura
Schäfer und Alexander Neumann: „ohne Titel",
105 x 67 x 46 cm, Foto: Frank Dunschen
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„...wollte ich eine Figur schaffen, die dem Menschen ähnelt, aber
dennoch abstrakt ist. Sie soll zeigen, dass der Mensch von jedem Mitmenschen
anders gesehen und beurteilt wird..."
Lena Hartmann
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Lena
Hartmann: „Der wandelbare Mensch", 71x40x28 cm Foto: Frank Dunschen
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„...Die einzelnen Spitzen, die
nach innen und außen gewölbt sind, sollen Gefühle darstellen und wie sie
angenommen bzw. abgewiesen werden. Der Mittelpunkt des Werkes soll die Seele
des Menschen darstellen."
Lukas Sawicki, Mirsad Zaric
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Lukas
Sawicki, Mirsad Zaric: „Seelenspiegel", 75x60x45 cm, Foto: Frank
Dunschen
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„Mein Kunstwerk beinhaltet den ‘Informationstrichter des Lebens’,
die menschliche Waagschale und eckige sowie kantige und harmonisch runde
Seiten des Lebens. Es soll vor allem die Lebenserfahrung des Menschen und
den ...mit Informationen überschütteten Menschen symbolisieren...Jeder
arbeitet im Laufe des Lebens mit ‘valences’ (Wertigkeiten) und
entscheidet sich so, welche Situationen und Dinge er auf sich zukommen
lässt!"
Florian Kunze
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Florian
Kunze: „Valence of life", Foto: Frank Dunschen
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Christoph
von Detten, Dennis Ladage
Foto: Frank Dunschen
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„Unser Kunstwerk soll einen andersdenkenden Niemand darstellen. Die
Körperhaltung spiegelt ein aggressives Menschenbild wider, das sich gegen
soziale Missstände auflehnt..."
Markus Hentschel, Bastian Zoller
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Markus
Hentschel, Bastian Zoller: „Nobody", 30x70x15 cm, Foto: Frank
Dunschen
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Mitwirkende Schülerinnen und Schüler
Sophie Bitzan, Bianca Gough, Hannes Hagen, Lena Hartmann, Pia
Heggemann, Markus Hentschel, Andrea Holstein, Florian Kunze, Dennis Ladage,
Alexander Neumann, Lukas Sawicki, Laura
Schäfer, Andreas von Detten, Christoph von Detten, Thomas
Vössing, Mirsade Vrankaj, Mirsad Zariæ, Bastian Zoller
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