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Das St.-Ursula-Gymnasium in Düsseldorf

Das St.-Ursula-Gymnasium, 1677 von Ursulinen-Schwestern gegründet, ist heute ein staatlich anerkanntes Gymnasium in Trägerschaft des Erzbistums Köln. 1.300 Schüler/-innen, die von ca. 70 Lehrer/-innen unterrichtet werden, besuchen das Gymnasium.

 
    Luftaufnahme vom Gebäudekomplex

 

Das Projekt Bildungskette

Das Projekt Bildungskette wurde im Rahmen von Projekttagen zum Thema Kultur angeboten. Der aktive Förderverein, der 1967 von einer Elterninitiative in's Leben gerufen wurde, hat das Projekt - auch tatkräftig - unterstützt.

Das Kunstprojekt Bildungskette wurde in der Zeit vom 14. bis zum 17. 07. 2004 realisiert. Unter Anleitung des Künstlers Manfred Webel entwickelten Schüler der Klassen 10 bis 12 Skulpturen, die nebeneinander aufgereiht eine Kette bilden.

 

 
    M. Webel, Andrea Brück, engagierte Mutter und Aktive im Förderverein, hat beim Projekt mitgemacht, Fotograf Michael Jäger

 

Die Rolle der Unternehmen

Unter Leitung der Werbeagentur Heithausen & Behler konnten lokale Unternehmen gewonnen werden, die sich ihrer Rolle im wirtschaftlichen Gesamtsystem bewusst sind. Verantwortung für Jugendliche und Nachwuchsförderung sind dabei die Triebkräfte, wobei der Nutzen für die eigenen Unternehmen auch eine Rolle spielt. Die Unternehmen erklärten sich als Partner bereit, je einem Schüler ein mindestens zweiwöchiges Praktikum zu ermöglichen, Workshops oder Informationsgespräche über die Ausbildungsberufe im eigenen Betrieb anzubieten und die Aktion zu unterstützen. Gewissermaßen als Gegenleistung erhält jeder Projektpartner eine Figur aus der Bildungskette - und natürlich die Chance, die Auszubildenden von morgen besser kennen zu lernen.

 
    Die Künstler mit ihrem Werk, Foto: Michael Jäger

 

Die Figuren entstehen

Vom ersten Entwurf bis zum fertigen Objekt ist ein weiter Weg, der in drei bis vier Tagen zurück gelegt wird. Für die Meisten ist die größte Herausforderung eine Figur zu erfinden, die der eigenen Persönlichkeit entspricht und quasi stellvertretend für die eigene Person steht. Dabei bieten Form-Beispiele aus der Kunstgeschichte gerade denen Halt, die sich zeichnerisch unsicher fühlen.

   
    Entwurf, Foto: Michael Jäger

 

  sägen, Foto: Michael Jäger
Nachdem die Form steht, beginnt die spannende Abstimmung mit den Nachbarn, die nicht konfliktfrei verläuft, da jeder die eigene Form ein Stück weit dem Nachbarn anpassen muss. Daraus gemeinsam dennoch stimmige Formen abzuleiten ist anspruchsvoll. Nachdem das geschafft ist, macht eine Einführung in die Techniken mit den Werkzeugen vertraut. Hier ist wiederum Partnerarbeit gefragt, gemeinsam geht es einfacher und genauer. Wenn dann erst die Figuren bemalt sind, kann die Ausstellung vorbereitet werden.    
    grundierte Figuren, Foto: Michael Jäger

 

  bemalen, Foto: Michael Jäger
Präsentation in der Schulöffentlichkeit

Da alle Werke in Partnerunternehmen dauerhaft ausgestellt werden, stellte die Präsentation in der Schulöffentlichkeit eine besondere Herausforderung dar. Höhepunkt war die Präsentation der Formenkette auf der Bühne, nach und nach kam jeder ‚Künstler’ unter Applaus des Publikums mit seiner bzw. ihrer Form auf die Bühne bis die Kette vollständig war

   
 

 

  Ausstellung in der Schule,       Foto: Michael Jäger   Präsentation auf der Bühne,    Foto: Michael Jäger
         
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